TV Waldgirmes – SSC Vellmar 3:0 (25:18 25:23 25:19). Die Lahnauer gehen mit großen Schritten Richtung Meisterschaft. Im Spitzenspiel schlugen sie den Rivalen aus Nordhessen glatt mit 3:0 während der direkten Verfolger aus Darmstadt eine 3:1 Niederlage gegen Feldkirchen einstecken musste. Waldgirmes fehlt jetzt noch ein Sieg und den könnte man am kommenden Sonntag auswärts in Darmstadt einfahren. „Das 3:0 hört sich deutlicher an als es war, wir haben eins der besten Saisonspiele geliefert aber Vellmar war nahezu ebenbürtig“, kommentierte Trainer Lukas Zielinski nach dem Spiel. Der Coach wartete zu Beginn mit einer Überraschung auf und ließ Henri Oetken das komplette Spiel als Zuspieler steuern. Und der zeigte sich in bester Form, setzte seine Schnellangreifer Max Froböse und Tim Stolper erfolgreich ein und wurde zum Schluss auch vom gegnerischen Trainer sehr gelobt und als Gold-MVP gewählt. Im ersten Satz überrollten die Waldgirmeser Außenangreifer Philipp Schumann, Frederik Templin und Jonas Dettbarn die Nordhessen geradezu, die der Lahnauer Angriffsmacht einfach nichts entgegenzusetzen hatte. Doch im zweiten Satz Vellmar besser eingestellt konterte ein ums andere Mal mit ihrem Mittelangreifer und Silber-MVP Mika Wiemers, den der TVW-Block einfach nicht in den Griff bekam. Bis zum 23:23 stand das Spiel auf Messers Schneide ehe Philipp Schumann den Hammer auspackte und zunächst mit Aufschlagass und dann mit einem Rückraumangriff den zweiten Satz für Waldgirmes entschied. Im dritten Satz der TVW mit unkonzentriertem Start, Vellmar mit 9:4 Führung und Lukas Zielinski mit Auszeit und deutlichen Worten. In der Folge insbesondere der Block von Stolper und Schumann nahezu unüberwindlich und wenn Vellmar es unkonventionell versuchte war Libero Tobias Rücker zur Stelle um zu retten. Mittelangreifer Froböse punktete nach Belieben und auch die Brüder Templin auf den beiden Außenpositionen waren mit ihren harten Angriffen schwer zu stoppen. Waldgirmes drehte mit dem 19:15 das Spiel, ließ in der Folge kaum noch Fehler zu und Tim Stolper machte mit einem Aufsteiger zum 25:19 vor dem stehend applaudierend Publikum den Sack zu.
Es spielten: Schumann, Rücker, F. Templin, H. Templin, F. Dettbarn, J. Dettbarn, Kersting, Gsänger, Stolper, Goodall, Froböse, Klauer, Oetken,