SG Rodheim – TV Waldgirmes 3:2 / 99:105 (20:25 25:22 25:20 14:25 15:13) „Das passiert, wenn man im Kopf schon Meister ist,“ so der Kommentar von Trainer Lukas Zielinski. Der Trainer war mit der Teamleistung unzufrieden. „Nur im vierten Satz haben wir den Kampf wirklich angenommen und im fünften kann man dann verlieren“, so der Coach weiter. Jetzt hat der TVW die Chance den Aufstieg im Heimspiel am kommenden Wochenende klar zu machen. Waldgirmes startete nervös und ging mit 1:5 in Rückstand. Durch Angriffe von Schumann und Templin sowie gelungene Blocks von Max Froböse kamen die Gäste wieder heran. Jonas Dettbarn holte dann mit einem furiosen Angriff und folgendem Block die erste Führung bei 14:12. Danach war der Angriff des TVW nicht mehr zu bremsen und Kapitän Freddy Templin ließ den Ball mehrfach im gegnerischen Feld einschlagen ehe Rodheim mit einem Schlag ins Aus den Satz zum 25:20 für Waldgirmes beendete. Auch im zweiten Durchgang waren die abstiegsgefährdeten Gastgeber ein unerwartet starker Gegner, der durch harte Rückfeldangriffe und gekonnte Sprungaufschläge in Front ging und den Satz mit 25:21 nach Hause bringen konnte. Im dritten Durchgang entwickelte sich das Spiel zu einem hochklassigen Derby mit sehenswerten Ballwechseln, langen Abwehrrallys und spektakulären Angriffen. Rodheim mit sehenswerter Abwehrarbeit und Waldgirmes mit knallharten Angriffen. Rodheim steigerte sich weiter, während Waldgirmes zu viele Fehler machte. Die bessere Abwehr und weniger Aufschlagfehler führten dann zur völlig überraschenden 2:1 Führung des Gastgebers. Im vierten Satz dann unter dem Druck des „gewinnen müssens“ Waldgirmes mit klarer 8:3 Führung durch den eingewechselten Leander Gsänger auf der Diagonalposition. Tim Stolper auf der Mitte und Freddy Templin machten jetzt Punkt um Punkt und Max Froböse verwandelte einen Schnellangriff zur zwischenzeitlichen schon deutlichen 15:7 Führung. Jetzt funktionierte auch der Block beim TVW und zwei Blockaktionen führten zum 2:2 Ausgleich und in den Tiebreak. Der fünfte Satz startete ausgeglichen und „Pippo“ Schumann schaffte mit einem Aufschlagass die Führung für Waldgirmes zum Seitenwechsel. Beim 13:13 dann das Spiel auf des Messers Schneide, Schumann mit einem klasse Angriff den Rodheim nur mit hohem Ball zurück abwehren kann. Der Ball fliegt hoch ins Waldgirmeser Feld Richtung Seitenlinie, mehrere Waldgirmeser rufen „Aus“, Leander Gsänger, der den Ball einfach annehmen könnte lässt den Ball fallen und dieser ist knapp auf der Linie. Danach schlägt Rodheim den Waldgirmeser Block an und gewinnt Tiebreak und Spiel.
Es spielten: Rücker, F. Templin, J. Dettbarn, Kersting, Goodall, Froböse, Schossee, Stolper, Schumann, Klotzbücher