SSC Karlsruhe 2 – TV Waldgirmes 3:1 / 98:79 (23:25, 25:20, 25:15, 25:19). Beim Auswärtsspiel in Karlsruhe gegen die Bundesligareserve des SSC zeigte der TV Waldgirmes, dass das Trainingsthema der letzten Wochen Früchte trägt und startete ungewöhnlich präsent und druckvoll in den ersten Satz. Nach einer Führung von sechs Punkten konnte sich die Heimmannschaft allerdings wieder ran kämpfen, wurde in der Crunchtime aber durch gute Blockarbeit des TVW und präzise Angriffe von Jan Luca Schneider und Matze Mülke souverän bis zum Satzende unter Kontrolle behalten. Auch in Satz zwei startete Waldgirmes mit einer Führung. Leider konnte nicht in allen Bereichen an die starke Leistung aus dem ersten Satz angeknüpft werden, sodass, unter anderem durch viele Aufschlagfehler des TVW, die Karlsruher immer mehr ins Spiel kamen. Die Gastgeber, die im Vergleich zum ersten Satz viele ihrer Fehlerquellen im Angriff abstellten, konnten so den zweiten Durchgang mit 25:20 für sich entscheiden. Danach war es ein schweres Spiel für den TVW. Dank gutem Aufschlagdruck und vor allem starker Abwehrleistung auf Seiten der Karlsruher gelang es häufig nicht die immer wieder erkämpften Chancen in zählbare Punkte umzumünzen. Es fiel dem TVW zunehmend schwer in der nahezu leeren Halle die Konzentration und Energie auf dem Feld hochzuhalten, um den erstarkenden Karlsruhern Paroli zu bieten. Leider konnte bis zum Spielende in Satz vier trotz vieler Wechsel keine Anpassung gefunden werden, die eine Wende hätte herbeiführen können. „Das Spiel haben wir komplett im Kopf verloren“ lautete Trainer Zielinskis erste Analyse nach dem Spiel. „Na klar können die gut Volleyball spielen, und wenn man sie eben lässt, dann tun sie es auch“, so MVP Tobias Rücker nach dem Spiel über die Karlsruher Gegner. Zwar ist es schade keine Punkte aus Karlsruhe mit nach Waldgirmes gebracht zu haben, umso wichtiger wird es nun aber sein, die bevorstehende Trainingswoche gut zu nutzen um beim kommenden Heimspiel am 18.11.2023 gegen die Spielgemeinschaft BEG United aus den Fehlern dieses Wochenendes gelernt zu haben.
Es spielten: Nückel, Hauf, Mülke, Hagen, Schneider, Rücker, Oetken, Dettbarn, Kersting, Schmidt, Templin, Berg