Doppelspieltagswochenende ohne Happy End – Niederlagen gegen DVV Stützpunkt Südwest SG Volleys Marburg-Biedenkopf. Am vergangenen Wochenende stand für die zweite Damenmannschaft des TVW der entscheidende Doppelspieltag im Kampf um den Klassenerhalt an. Trotz großem Einsatz blieb das Team in beiden Partien ohne Punktgewinn. Am Samstag ging es auswärts gegen den DVV Stützpunkt Südwest ans Netz. Von Beginn an fand der TVW nur schwer ins Spiel. Probleme in der Annahme sowie Abstimmungsfehler auf dem Feld verhinderten einen konstanten Spielaufbau. Gegen den hohen Block der Nachwuchsmannschaft fanden die Waldgirmeserinnen zudem nur selten Lösungen im Angriff und man leistete sich zu viele Aufschlagfehler. Die Partie blieb zwar über weite Strecken knapp, doch insgesamt ging der 3:1-Erfolg verdient an die Gastgeberinnen. Zur wertvollsten Spielerin auf Seiten des TVW wurde Zuspielerin Antonia Ertl gewählt, die mit starken Aufschlägen und cleveren zweiten Bällen immer wieder für Punkte sorgen konnte.
Am Sonntag folgte das letzte Saisonspiel vor heimischer Kulisse gegen Marburg-Biedenkopf. Der TVW präsentierte sich deutlich gefestigter als am Vortag: die Annahme stabilisierte sich, das Team agierte insgesamt wacher und zeigte mit der Unterstützung der Fans eine engagierte Leistung. Hoher Aufschlagdruck und eine verbesserte Spielorganisation bildeten eigentlich eine gute Grundlage für einen möglichen Erfolg, wirklich konstant war die Leistung jedoch nur im dritten Satz, den der TVW verdient für sich entscheiden konnte. In den übrigen Durchgängen fehlten erneut die nötige Bereitschaft in der Abwehr, eine klare Kommunikation auf dem Feld sowie die nötige Durchschlagskraft im Angriff, sodass auch diese Partie 1:3 verloren ging.
Als MVP wurde Mittelblockerin Lina Weymann ausgezeichnet, die mit druckvollen Aufschlägen, starker Blockarbeit und überzeugenden Angriffen herausragte.
Damit endet eine schwierige Saison für den TVW, in der das Team immer wieder gute Ansätze zeigte, diese jedoch selten über die gesamte Spieldauer abrufen konnte. Personell stehen nun zunächst einige Veränderungen an, bevor es dann in der kommenden Spielzeit in der Oberliga an den Start geht.


