Qualifikationsspiel: Neuseenland Markkleeberg – TV Waldgirmes 3:0 (25:18, 25:16, 25:15). Das hatten sich Trainerteam und Mannschaft anders vorgestellt. Mit großer Vorfreude waren Yva Cesar und ihre Mitspielerinnen in die Partie gegangen. Entsprechend enttäuscht äußerte sich die Kapitänin nach dem Spiel: „Wir haben die Annahme nicht gut gemacht und hätten früher schieben müssen. Nach der Aufschlagserie und unserer Führung im zweiten Satz ist das Spiel dann leider gegen uns gekippt.“ So blieb dem TV Waldgirmes in Markkleeberg nur die Erkenntnis, dass für das nächste Ligaspiel eine deutliche Leistungssteigerung nötig ist. Der erste Satz begann auf beiden Seiten nervös und mit Problemen in der Annahme. Beim Stand von 4:7 nahm Daniel Bock seine erste Auszeit. Zwar gelangen dem TVW einige Punkte durch druckvolle Aufschläge, doch zu viele Fehler in Annahme und Angriff verhinderten, dass die Gäste ihren Rhythmus fanden. Markkleeberg zog auf 19:12 davon. Maja Löcker punktete anschließend noch mit zwei erfolgreichen Angriffen, den klaren 25:18-Satzgewinn der Gastgeberinnen konnte Waldgirmes jedoch nicht mehr verhindern. Immerhin fand der TVW nun besser ins Spiel. Maja Löcker übernahm Verantwortung und erzielte die ersten drei Waldgirmeser Punkte im zweiten Durchgang. Katharina Bülte legte zum 9:5 nach und nutzte später ihre Körpergröße von 1,90 Metern zur deutlichen 12:5-Führung. Doch erneute Annahmefehler brachten Markkleeberg zurück in die Partie. Die Gastgeberinnen verkürzten Punkt um Punkt und gingen schließlich selbst mit 14:13 in Führung. Damit kehrte die Nervosität ins Waldgirmeser Spiel zurück. Im Angriff gelang kaum noch ein erfolgreicher Abschluss, während Markkleeberg geschickt den Block anschlug und so immer wieder punktete. Mit 25:16 sicherten sich die Gastgeberinnen auch den zweiten Satz deutlich. Im dritten Durchgang agierte Waldgirmes bei einigen Angriffen unglücklich und geriet früh mit 5:10 ins Hintertreffen. In der zweiten Satzhälfte überzeugte Markkleeberg dagegen mit aufmerksamer Abwehr und druckvollen Angriffen über die Außenpositionen. Ein Aufschlagass und ein erfolgreicher Aufsteiger unterstrichen die Überlegenheit der Gastgeberinnen. Ein Ballkontakt mit der Hallendecke auf Waldgirmeser Seite besiegelte schließlich das 25:15. Damit zog Markkleeberg nach einem verdienten 3:0-Erfolg ins DVV-Pokal-Achtelfinale ein.
