TV Waldgirmes krönt erfolgreiches Wochenende mit einem Heimsieg in der Sparda 2. Liga Pro und dem Gewinn des Hessenpokals. TV Waldgirmes – Neuseenland Volleys Markkleeberg 3:1 (25:22, 25:19, 19:25, 25:20). Der TV Waldgirmes gewinnt auch sein zweites Spiel in der Sparda 2. Liga Pro und katapultiert sich damit – zumindest für eine Woche – an die Tabellenspitze. Im ersten Satz entwickelte sich zunächst eine über lange Strecken ausgeglichene Partie, in der sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Dann setzte Maja Löcker mit einem Einerblock gegen die starke Mittelangreiferin der Gäste zum 16:14 ein erstes Ausrufezeichen. Vanessa Krauß legte mit einem weiteren Block zum 18:16 nach, ehe Aleksandra „Ola“ Wyrzykowska mit einem wuchtigen Diagonalangriff auf 20:16 erhöhte. Zwei unnötige Fehler brachten Markkleeberg jedoch wieder heran und zwangen TVW-Trainer Daniel Bock zur Auszeit. Bis zum Satzende blieb es spannend. Schließlich war es Greta Martin, die mit einem Aufschlagass den 25:22-Satzgewinn perfekt machte. Nervös startete der TVW in den zweiten Durchgang. Etliche Fehler schlichen sich ein, sodass Daniel Bock beim Stand von 5:6 früh seine erste Auszeit nahm. Die zeigte Wirkung: Leonie Amann sorgte anschließend mit einem krachenden Diagonalangriff für den Ausgleich. In der Schlussphase übernahm Waldgirmes zunehmend die Kontrolle. Die eingewechselte Luisa Papritz setzte im Außenangriff wichtige Akzente und machte gemeinsam mit Maja Löcker und Leonie Amann den Unterschied. Punkt für Punkt baute der TVW seinen Vorsprung aus. Den Schlusspunkt setzte erneut Amann mit einem kraftvollen Diagonalangriff aus dem Rückraum zum deutlichen 25:19. Der Start in den dritten Satz misslang dagegen gründlich. Annahme- und Zuspielfehler brachten den TVW schnell mit 1:5 ins Hintertreffen. Nach einer Auszeit von Daniel Bock fing sich die Mannschaft jedoch, erhöhte den Druck im Aufschlag und fand auch im Angriff wieder zu ihrem Spiel. Beim 5:5 war der Rückstand aufgeholt. Dann schlug die Stunde von Vanessa Krauß: Mit drei Aufschlagassen in Serie brachte sie Waldgirmes beim 12:11 erstmals in Führung. Doch die hielt nicht lange. Markkleeberg steigerte sich deutlich, punktete mit starken Diagonalangriffen und setzte den TVW immer wieder mit erfolgreichen Blocks unter Druck. Die Gäste drehten den Satz und verkürzten mit einem 25:19 auf 1:2. Auch im vierten Durchgang lieferten sich beide Teams lange einen offenen Schlagabtausch – garniert mit spektakulären Abwehraktionen auf beiden Seiten. Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder die Waldgirmeser Kapitänin und spätere Gold-MVP Yva Cesar, die einen harten Angriff nach dem anderen entschärfte. Ein Block von Luca Rohde gegen den starken Mittelangriff der Leipziger Vorstädter sowie erfolgreiche Angriffe von Leonie Amann, Maja Löcker und Rohde brachten dem TVW schließlich einen knappen 18:16-Vorsprung. Markkleeberg stemmte sich mit aller Kraft gegen die Niederlage, doch Waldgirmes ließ sich den Erfolg nicht mehr nehmen. Ein Aufschlagass bescherte dem TVW den Matchball – und dann war es Maja Löcker, die mit einem wuchtigen Angriff über Position vier den Deckel draufmachte. 25:20, 3:1 – der zweite Sieg im zweiten Spiel der Sparda 2. Liga Pro war perfekt.

Waldgirmes holt den Volleyball – Hessenpokal.
TV Waldgirmes – VC Wiesbaden II 3:2 (21:25 25:23 25:16 22:25 15:10). Einen Tag nach dem zweiten Sieg in der 2. Liga Pro holt sich der TV Waldgirmes in einem überaus spannenden Spiel den Hessepokal gegen den Zweitligisten aus Wiesbaden. Austragungsort für die Pokalendspiele war Kriftel und dort starteten die Waldgirmeser Damen nervös mit vielen Fehlern und mussten den ersten Satz abgeben. Aber dann fand das Team von Trainer Daniel Bock zurück in seine routinierten Abläufe und gewann die nächsten beiden Sätze. Anstatt jetzt die Chance zum Spielgewinn zu nutzen schlichen sich, wohl auch aufgrund des anstrengenden Ligaspiels vom Vortag, leichtsinnige Fehler ein und zum Schluss musste der Tiebreak entscheiden. Hier Waldgirmes um die erneut überzeugende Kapitänin und Libera Yva Cesar jetzt wieder mit besseren Nerven und mit dem druckvolleren Spiel schmetterte der TVW sich zu einem überzeugenden Satz- und Spielgewinn. Das nächste Ziel ist jetzt der Regionalpokal Südwest der zwischen den Pokalsiegern von Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland ausgespielt wird.
