TV Waldgirmes – ESA Grimma Volleys 3:0 / 75:51 (25:19 25:11 25:21). Es läuft beim Team von Daniel Bock: „Ich freue mich, dass wir an die Doppelspieltage mit so einem Sieg heute angeknüpft haben,“ so der Trainer, und weiter: „Wir haben heute gezeigt, dass wir nochmal eine Schippe drauflegen können.“ Waldgirmes dominierte das Spiel von Beginn an. Der wie immer starke Angriff von Benja Lensing und Leonie Amann sorgte für eine beruhigende 16:12 Führung. Taktisch spielte jedoch Waldgirmes diesmal anders als sonst. Zuspielerin Greta Martin setzte zunehmend auf der Mitte und über Kopf Maret Schlinkheider und Vanessa Krauß stark in Szene. Insbesondere die spätere Gold-MVP „Nessi“ Krauß schlug nach Belieben Aufsteiger und schnelle Schussbälle ins Grimmaer Feld und brachte den Block der Gäste völlig aus dem Konzept. Der starke Block der Lahnauerinnen und sogar ein Einerblock von der gar nicht so groß gewachsenen Yva Cesar sorgten dann für den ungefährdeten Satzgewinn. Eigentlich erwarteten die Zuschauer in der voll besetzten Atzbacher Halle, darunter etliche mitgereiste Fans aus Grimma, jetzt eine Reaktion der Gäste aus Sachsen. Doch Waldgirmes blieb mit starken Aufschlägen von Greta Martin und Vanessa Krauß am Drücker und starte direkt mit 11:2 als Grimmas Trainer schon die zweite Auszeit nehmen musste. Grimma dann besser im Spiel. Aber Waldgirmes weiter mit hohem Aufschlagdruck und auch einer überragenden Feldabwehr von Emma Dogu schaffte es die langen und phasenweise hochklassigen Ballwechsel für sich zu entscheiden und so das Team aus Grimma mürbe zu spielen. Als Grimma bei 9:23 nochmal Auszeit nahm sah man Trainer und Team den Frust deutlich an. Das 25:11 im 2. Satz war dann schon eine Volleyballlektion wo fast alles klappte bei den Lahnauerinnen. In Durchgang Drei wurde dann das Tempo etwas rausgenommen. Aufgrund des Fehlens der verletzten Maja Löcker hatte Daniel Bock im Außenangriff wenig Alternativen. Dennoch hielt man Grimma immer auf mindestens drei Punkte Abstand und nach der Auszeit bei 17:14 stellten sich die Gäste mit mehreren Netzfehlern und Fehlaufschlägen selbst ein Bein. Den Schlusspunkt setzte Leonie Amann mit einem Angriff über Außen zum 25:21 und dann kannte der Jubel über den vierten Sieg im sechsten Spiel keine Grenzen mehr. Leonie Amann brachte es auf den Punkt: „Wir freuen uns über den gelungenen Saisonstart und haben Bock auf das kommende Pokalspiel.“ Am kommenden Samstag spielt Waldgirmes um den Einzug ins Achtelfinale des DVV-Pokals gegen Markkleeberg. Sollte diese Spiel gegen die Leipzigerinnen gewonnen werden ist jetzt schon klar, dass dann am 8. November der mehrfache deutsche Meister und Pokalsieger Allianz Stuttgart in Atzbach zu Gast sein wird.
Es spielten: Dogu, Schlinkheider, Rüterhenke, Kesper, Krauß, Amann, Martin, Brock, Lensing, Cesar, Rhode, Reinke


