Sparda 2. Liga Pro – Waldgirmes ohne Zugriff

von fruecker, 29. März 2026

TV Waldgirmes – TV Planegg-Krailling 0:3 / 51:75 (20:25 15:25 16:25). „Wir sind in der Annahme zu ungenau und im Angriff zu mutlos,“ zeigte sich Trainer Daniel Bock sehr kritisch, “obwohl wir nichts zu verlieren hatten haben wir zu durchsichtig gespielt und zu wenig die Mitte eingesetzt.“ Die lange Saison, die vielen Spiele im Pokal, einige Dauerverletzungen, all das spielt wohl eine Rolle bei der momentanen Schwächephase der Waldgirmeserinnen. Schon länger ist der Klassenerhalt geschafft, doch gegen den furios aufspielenden Tabellenvierten aus der Nähe von München war das 0:3 leistungsgerecht. Der erste Satz begann mit einem 4:9 Rückstand und obwohl sich der TVW dann stabilisierte konnte man diesen Fünfpunkte-Rückstand bis zum Schluss nicht mehr aufholen. Im zweiten Satz dann ein gelungener Start von Waldgirmes. Sehenswert der Zweimeter-Schussball von Greta Martin auf Vanessa Krauss und das folgende Aufschlagass von Krauss zum 6:4. Danach Benja Lensing mit erneutem Aufschlagass zum 9:6 nährte die Hoffnung der Fans, dass Waldgirmes jetzt selbstbewusst weiterspielen würde. Doch Planegg-Kreiling kam durch ihre starken Außenangriffe und eine schnelle Mitte über 10:10 zurück und zog auf 15:11 davon. Ab diesem Punkt spielten die Gäste wie entfesselt und holten sich den Satz mit 25:11. Der dritte Durchgang begann wieder ausgeglichen, das Team von Daniel Bock jetzt mit cleveren Lösungen und auch unkonventionell wie z.B. Vanessa Kraus die den Ball zum 5:5 ins äußerste Eck des gegnerischen Spielfeldes setzte. In der Folge gutes und schnelles Spiel durch die eingewechselte Zuspielerin Eli Kesper mit schnellen Bällen auf Benja Lensing zum 10:10 und dann ein toller Doppelblock von Amann und Rohde zum 12:12. Planegg Kreilling wirkte nun entschlossener, Waldgirmes etwas zaghaft und die Gäste entwischten schnell mit 19: 14 und machten schnell den Sack zu zum 25:16. Planegg Kreilling machte seine mittelfristigen Aufstiegsambitionen deutlich während Waldgirmes jetzt zunächst zwei schwere Auswärtsspiele hat ehe es zum letzten Heimspiel am 2. Mai zuhause gegen Markkleeberg geht. Das Team von Daniel Bock will, von allen Abstiegssorgen befreit, gegen die Gäste aus dem Süden Leipzig dem Heimpublikum nochmal ein tolles Saisonfinale bieten.
Es spielten: Löcker, Dogu, Schlinkheider, Kesper, Krauß, Amann, Martin, Lensing, Rohde, Wyrzykoska, Cesar
Foto (Friedhelm Rücker): Greta Martin (Nr. 9) mit schnellem Zuspiel auf Maret Schlinkheider (Nr. 4)