Sparda 2. Liga Pro: Sieg in Dortmund

von fruecker, 26. Januar 2026

TV Hörde – TV Waldgirmes 0:3 / 63:75 (23:25 20:25 20:25). Für Gold-MVP Leonie Amann fiel nach dem Spiel viel Druck von den Schultern: „Es war ein mental sehr anspruchsvolles spiel, aber in den wichtigen Momenten konnten wir die Punkte dann machen und somit 3 Punkte mit nach Hause nehmen.“ Es war ein ganz ausgeglichenes Spiel im ersten Satz bis zum 15:15. Doch viele Unsicherheiten von Waldgirmes in Aufschlag und Angriff sowie konzentrierte Angriffe der Dortmunderinnen führten zur 19:15 Führung von Hörde. Maja Löcker brachte mit drei harten Angriffsschlägen zum 18:20 den TVW zurück ins Spiel, Yva Cesar mit einer Aufschlagsserie und einem direkten Punkt dann die 21:20 Führung. Zwischendurch minutenlange Unsicherheit durch einen Anschreibefehler im System der Waldgirmes schon den 25. Punkt anzeigte. Ein Doppelblock von Maja Löcker mit Vanessa Kraus brachte dann aber endgültig den Satzgewinn für den TVW. Auch im zweiten Durchgang lange ausgeglichenes Spiel mit attraktiven Rallys bis zum 14:14 aber ohne dass sich eine Mannschaft absetzen konnte. Erst Yva Cesar mit Aufschlag und Angriff sowie Maja Löcker mit harten Diagonalschlägen brachten Waldgirmes mit 20:15 in Führung. Hörde kam aber seinerseits mit guten Blocks bis auf 18:20 zurück. Dann aber ein Aufschlagsass von Maja Löcker und ein fulminanter Linienschlag von Leonie Amann brachten dem TVW mit 25:20 den zweiten Satzgewinn. Im dritten Satz drei super Aufschläge der eingewechselten Luca Rhode. Waldgirmes schnell mit 10:5 in Führung kaufte Hörde etwas den Schneid ab. Doch Hörde gab nicht auf und brachte mehr Druck in den Angriff und kam wieder heran auf 18:18. Dann aber ging es schnell mit guten Aufgaben von Benja Lensing bei denen die Gastgeberinnen ins Wackeln kamen. Der Waldgirmeser Neuzugang, die polnische Spielerin Aleksandra Wyrzykoska schlug den Ball hart ins Dortmunder Feld zum Satzball und Gold-MVP Leonie Amann verwandelte dann aus dem Rückfeld zum 25:20 Satz- und Spielgewinn. Waldgirmes springt damit auf Platz sieben und kann im Heimspiel gegen den Tabellenletzten BBSC Berlin am kommenden Samstag seine Position im vorderen Mittelfeld festigen.
Es spielten: Dogu, Schlinkheider, Rüterhenke, Kesper, Krauß, Amann, Martin, Lensing, Cesar, Rhode, Wyrzykoska